Sport, Vielfalt, Solidarität

Am letzten Wochenende im März bringt der Düssel-Cup 2026 zum 17. Mal über 700 LSBTIAQ*-Sportler*innen aus rund 20 Ländern zusammen. Das queere Multisport-Event mit 13 Sportarten setzt damit ein starkes Zeichen für Vielfalt und Solidarität im Sport.

Gruppe von Läufern bei einem Straßenrennen im Freien, die konzentriert und motiviert auf einer asphaltierten Strecke laufen.
Laufen ist eine der 13 Sportarten, die beim Düssel-Cup 2026 angeboten werden. // Foto: Moritz Leick

Der Düssel-Cup findet statt vom 27. bis 29. März 2026. Das internationale queere Multisport-Event wird von den Düsseldorfer Vereinen Düsseldorf Dolphins e.V., VC Phönix e.V. und Weiberkram e.V. veranstaltet und bietet Turniere, Wettkämpfe und Workshops in 13 Sportarten. Ziel des Düssel-Cups ist es, queeren Menschen Teilhabe zu ermöglichen und einen geschützten Ort zu bieten, an dem sie Sport treiben, Kräfte messen und sich ausprobieren können – unabhängig von Leistungsniveau, Herkunft oder Identität.

 

In klassischen Turnierformaten wie beim Basketball, Fußball und Volleyball treten Teams gegeneinander an. Darüber hinaus können Teilnehmer*innen in den Sportarten Badminton, Laufen, Minigolf, Schwimmen, Squash, Tischtennis und Tennis in Wettkämpfen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Ergänzt wird das Programm durch Workshops, unter anderem in Party Dance, Square Dance und Thaiboxen, die einen niedrigschwelligen Einstieg und neue sportliche Erfahrungen ermöglichen.

 

Drei Fußballerinnen in einer Hallensportstätte, die sich aktiv um den Ball duellieren, während eine Spielerin mit der Nummer 38 den Ball kontrolliert.
In diesem Jahr gibt es gezielte Angebote für FLINTA*-Personen. // Foto: Moritz Leick

Gezielte Angebote für FLINTA*-Personen

Ein inhaltlicher Schwerpunkt des diesjährigen Düssel-Cups liegt auf der Stärkung der Sichtbarkeit von FLINTA*-Personen (Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans und agender Personen) im Sport. Trotz wachsender Aufmerksamkeit für queere Themen sind FLINTA*-Perspektiven im organisierten Sport weiterhin deutlich unterrepräsentiert. „Gerade für lesbische, trans, oder nicht-binäre Menschen ist Sport häufig von Ausschluss und Unsichtbarkeit geprägt“, sagt Lea Faißt, Vorständin bei Weiberkram e.V. „Mit gezielten Formaten wie einem FLINTA*-Fußball-Turnier und einem FLINTA*-Thaibox-Workshop wollen wir diese Strukturen aufbrechen und Zugänge erleichtern.“ Auch bei der Gestaltung des Abend- und Rahmenprogramms wurde auf Basis von Rückmeldungen von FLINTA*-Teilnehmenden ein ansprechendes und möglichst sicheres Veranstaltungskonzept entwickelt.

 

Schwimmer beim Start eines Wettkampfs, die sich von den Startblöcken ins Wasser stürzen, während Trainer und Zuschauer im Hintergrund zuschauen.
Die Wettbewerbe im Schwimmen sind traditionell eines der Highlights beim Düssel-Cup. // Foto: Moritz Leick

Mehr als Sport: Sichtbarkeit, Gemeinschaft und internationale Solidarität

Der Düssel-Cup schafft Sichtbarkeit für queere Menschen im Sport und läuft auch in diesem Jahr wieder unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. Das mehrtägige Event wird von abwechslungsreichen Formaten begleitet, die zum Austauschen, Vernetzen und gemeinsamen Feiern einladen. Ein besonderes Highlight findet am Samstagabend statt: Bei der Party „Düssel-Cup presents Queers & Cheers“ im Zakk kann die Nacht mit kühlen Drinks, heißen Beats und bei bester Stimmung gemeinsam durchgetanzt werden. Special Guest an diesem Abend ist Lola Land Neo Revue, die mit beeindruckenden Tanzperformances die Menge verzaubern.

 

Ein wesentlicher Bestandteil des Düssel-Cups ist das Outreach-Programm, das LSBTIAQ*-Menschen aus Ost- und Südosteuropa unterstützt. Für viele Teilnehmenden bedeutet die Reise nach Düsseldorf die erste Erfahrung, Sport in einem Umfeld zu erleben, das Offenheit und Solidarität fördert. Der Düssel-Cup wird so nicht nur zu einem sportlichen Event, sondern zu einem Ort internationaler Solidarität und gelebter Vielfalt.

 

Zwei Personen spielen Badminton in einer Sporthalle, eine Person im Vordergrund schlägt den Federball mit dem Schläger.
Der Düssel-Cup schafft Sichtbarkeit für queere Menschen im Sport. // Foto: Moritz Leick

Rahmenprogramm

27. März – Empfang und Get-together in der Konvex Bar ab 17 Uhr

28. März – Party ab 21 Uhr: „Düssel-Cup presents Queers & Cheers“ im ZAKK

29. März – Gemeinsamer Brunch und Abschied nehmen im Leonardo Hotel ab 11 Uhr

 

Sportarten beim Düssel-Cup 2026

Badminton · Basketball · Fußball · Laufen · Minigolf · Party Dance · Schwimmen · Square Dance · Squash · Tennis · Tischtennis · Thaiboxen · Volleyball

 

Anmeldung

Der Düssel-Cup richtet sich an queere Menschen ebenso wie an alle, die sich mit queeren Lebensrealitäten solidarisch zeigen und in diesem Kontext Sport treiben möchten. Die Anmeldung ist online möglich unter: www.duessel-cup.de

 

Quelle: Düssel-Cup