Zahlreiche Menschen haben gestern vor dem Düsseldorfer Rathaus für den Erhalt von queeren Projekten demonstriert. Der Stadtrat hat unterdessen den Haushalt für 2026 beschlossen. Gespart wird auch bei wichtigen queeren Initiativen.

Soziale Infrastruktur vor dem Aus: Das frauenforum Düsseldorf fordert die Rücknahme der Kürzungen bei 19 Initiativen und ruft zur Kundgebung am 19. März 2026 vor dem Düsseldorfer Rathaus auf.
Auf der gestrigen Sitzung des Gleichstellungsausschusses hat der Verein Queeres Zentrum Düsseldorf e.V. seinen Förderantrag für das Jahr 2026 präsentiert. Mehr Geld von der Stadt wird es aber nach dem Willen der Koalition nicht geben.

Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales hat in seiner gestrigen Sitzung das Projekt „Queer im Alter“ für beendet erklärt. Ab sofort soll es jährlich nur noch 20.000 Euro für einzelne Projekte mit queeren Senior*innen im Bedarfsfall geben.

5.000 Kondome für Karnevalisten: Während der "tollen Tage" werden Düsseldorfer Taxifahrer*innen an ihre Kundschaft wieder Kondome im Auftrag des Gesundheitsamtes der Landeshauptstadt verteilen.

Bei der Holocaust-Gedenkstunde am 27. Januar 2026 im Düsseldorfer Landtag wurde an die Opfer des NS-Regimes und die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau erinnert. Ein Fokus lag erstmal auf der queeren Opfergruppe.

Die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland ist im Jahr 2024 gestiegen. Auch die Zahl der Menschen, die noch nichts von ihrer HIV-Infektion wissen, hat erstmals wieder zugenommen. Darauf weist auch die Aidshilfe Düsseldorf zum WAT 2025 hin.

Zur Kommunalwahl am 14. September 2025 hatte das Düsseldorfer Frauenforum eine Umfrage in den FLINTA*-Communities gestartet. Zu den wichtigsten Themen und Forderungen konnten sich die Parteien und OB-Kandidat*innen äußern. Das Ergebnis liegt jetzt vor.
Wenn am 14. September bei den Kommunalwahlen über die Zusammensetzung des Stadtrates entschieden wird, werden auch die Weichen für den zukünftigen Umgang mit queeren Menschen gestellt. Düsseldorf Queer hat sich die Wahlprogramme angesehen.

In seiner gestrigen Sitzung hat der Gleichstellungsausschuss der Landeshauptstadt den Düsseldorfer Aktionsplan LSBTIQ+ beschlossen. Über 150 Maßnahmen für die queere Community sollen zu mehr Teilhabe, Sensibilisierung und Sichtbarkeit führen.

In Düsseldorf wird am 28. Juni 2025 erstmals mit einer zentralen Gedenkfeier an die queeren Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Vertreter*innen der Landeshauptstadt und des LSBTIQ+ Forum Düsseldorf legen Kränze am Denkmal auf der Apollowiese nieder.

Der Checkpoint Düsseldorf bietet jeden Dienstag HIV- und STI-Tests in den Räumen der Aidshilfe an. Jetzt gibt es das niedrigschwellige Testangebot auch in Düsseldorfs neuer Gay-Sauna Turbine11 – zunächst an drei Abenden.

Anlässlich der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 rufen zwei queere Vereine an unterschiedlichen Tagen zu Demonstrationen auf. Der Verband Queere Vielfalt (LSVD+) hat seine Wahlprüfsteine und die Antworten der Parteien veröffentlicht.
Die schwarz-grüne Ratskooperation will sich für mehr Regenbogen-Kompetenz bei Fachkräften in Beratungsangeboten für Senior*innen und Familien einsetzen und den CSD fördern. Etablierte Angebote und Beratungsstellen gehen deshalb leer aus.

Die Düsseldorfer LINKE will mit der Gründung einer Arbeitsgemeinschaft mehr Sichtbarkeit für queere Lebensweisen schaffen und auch mit Veranstaltungen noch stärker gegen jede Art von Diskriminierung eintreten.

Bei der vierten Veranstaltung im Rahmen der Talkreihe zu queeren Themen im Stadtfenster im KAP1 sprach Moderator Sascha Förster mit seinen Gästen über das Thema Queere Gesundheit. Die Podiumsrunden werden im nächsten Jahr fortgesetzt.

Die Aidshilfe Düsseldorf schlägt Alarm: Die geplanten Kürzungen im NRW-Landeshaushalt für das Jahr 2025 bedrohten 40 Jahre Präventionsarbeit. Effektiv seien Mittelkürzungen von über 50 Prozent geplant. Auch die Landesfachstelle #MehrAlsQueer steht vor dem Aus.
Höhepunkt des diesjährigen Programms zum Düsseldorfer Christopher-Street-Day war wieder die große Demonstration am Samstagmittag. Rund 7000 Menschen setzten ein buntes Zeichen für Toleranz. Diesmal war jedoch auch ein Trauerzug mit dabei.

Das LSBTIQ+ Forum Düsseldorf protestiert mit einem Schreiben an den Oberbürgermeister und die Ratsfraktionen gegen die im Rahmen des Haushalts 2024 beschlossenen Kürzungen bei der Förderung von queeren Projekten.

SPD und Bündnis 90/Die Grünen laden anlässlich des Düsseldorfer CSDs jeweils zu einem Empfang mit thematischem Input ein. Zu Gast bei den Grünen ist am Samstag der Queer-Beauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann.

Im April startet der Kreuzbund Düsseldorf eine neue Selbsthilfegruppe für suchtkranke Menschen aus der queeren Community. Klaus Kuhlen und Matthias Hahne von der Selbsthilfegemeinschaft haben das neue Angebot jetzt vorgestellt.

Auf seiner Haushaltssitzung am vergangenen Donnerstag hat der Rat der Landeshauptstadt eine Förderung für das Queere Zentrum Düsseldorf im Jahr 2024 in Höhe von 70.000 Euro beschlossen. Der Trägerverein hatte sich deutlich mehr erhofft.

Die Universität Maastricht sucht Teilnehmende für eine Studie zum HIV-Schutzverhalten. Das Forschungsteam will wissen, wie modernes HIV-Schutzverhalten abhängig ist von persönlichen Werten und Präferenzen.

Die FDP-Fraktion hat gestern im Ausschuss für Gleichstellung einen Antrag auf Installation von „Ampelpärchen der Vielfalt“ im Innenstadtbereich gestellt. Hierfür gab es eine breite Zustimmung, auf Wunsch von Schwarz-Grün sollen aber nicht nur Homopärchen gezeigt werden können.

Am kommenden Mittwoch wird die erste Regenbogenbank für Toleranz in Düsseldorf aufgestellt. Die Bezirksvertretung 2 hat hierfür einen Standort im Stadtteil Düsseltal gefunden. Am Brehmplatz, direkt am Eingang zum Zoopark soll die bunte Bank ein Statement für Vielfalt sein.
