Aktive des Queeren Zentrums Düsseldorf haben sich am 9. November an einem Gedenkrundgang auf der Worringer Straße beteiligt. An den dortigen Stolpersteinen wurde an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert.

Anlässlich des Jahrestags der Reichspogromnacht fand am 9. November 2025 ein Gedenkrundgang auf der Worringer Straße in Düsseldorf statt, den die Initiative „Worri“ organisiert hatte. Die Veranstaltung, an der Anwohner*innen, Engagierte und Interessierte teilnahmen, wurde vom Queeren Zentrum Düsseldorf e.V. (QZD) unterstützt. Das QZD bezieht in Kürze eigene Räume am Worringer Platz und will sich auch künftig an den Aktivitäten rund um den Worringer Platz beteiligen.
Frank Schuster, Vorsitzender des Queeren Zentrums Düsseldorf e.V., und die engagierten Mitglieder Andrea Büchter und Mari Uhlig nahmen aktiv an dem Gedenkrundgang teil. Das Queere Zentrum wollte damit ein Zeichen gegen das Vergessen und für ein solidarisches, vielfältiges Miteinander mit den zukünftigen Nachbar*innen setzen.
Während des Rundgangs wurde an die jüdischen Bürger*innen erinnert, die einst auf der Worringer Straße lebten und in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden. An insgesamt zwölf Stationen wurden Kerzen entzündet, Steine niedergelegt und biografische Erinnerungen verlesen.

Text: Andrea Büchter, Oliver Erdmann
