Nach einem ersten Talk Spezial im Schauspielhaus ist die Gesprächsreihe von Queere Geschichte(n) Düsseldorf e.V. nun erstmals zu Gast im Polnischen Institut Düsseldorf. Am 26. Juni um 18.30 Uhr geht es um das Thema "Queere Kunst". Eine Anmeldung ist erforderlich.
Queere Kunst war schon immer mehr als Ästhetik: Sie ist Widerstand, Erinnerung und Vision. Von versteckten Botschaften in vergangenen Zeiten bis zu heutigen politischen Statements – queere Künstler*innen prägen gesellschaftliche Debatten und fordern Normen heraus.
Wie hat sich queere Kunst entwickelt – und welche Rolle spielt sie heute? Wie prägt sie den gesellschaftlichen Diskurs – zwischen wachsender Akzeptanz in Deutschland und kulturellen Vorbehalten in Polen? Wir sprechen über die Kraft queerer Kunst als politisches Medium, über ihre Räume und Strategien der Sichtbarkeit sowie über die Herausforderungen, vor denen queere Künstler*innen heute stehen.
Moderation: Dr. Sascha Förster, Institutsleiter Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf
Mit dabei sind:
Prof. Aneta Rostkowska (Kunsthochschule für Medien Köln, Leiterin der Temporary Gallery, Zentrum für zeitgenössische Kunst in Köln) und Christoph Westermeier (Vorsitzender, Künstlerverein Malkasten, Düsseldorf)
Im Rahmen der Ausstellung von Mikołaj Sobczak
Im Anschluss:
Musik-Set von zawada (Analoge Synthesizer und hypnotische Vocals)
Die Veranstaltung am 26. Juni 2026 beginnt um 18.30 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Anmeldung bis 19.06.2026 per E-Mail an: [email protected]
Ort: Polnisches Institut Düsseldorf, Citadellstraße 7, 40213 Düsseldorf
Eine Veranstaltung von Polnisches Institut Düsseldorf und Queere Geschichte(n) Düsseldorf e.V. in Kooperation mit dem Theatermuseum Düsseldorf und dem Queerowy Klub Köln.
Musik-Set von zawada
zawada ist eine polnische Sängerin, Produzentin und Komponistin mit klassischer Gesangsausbildung. Der Gesang ist seit ihrer Kindheit ihr zentrales Ausdrucksmittel. Für ihr Jazz- und Pop-Studium verlegte sie ihren künstlerischen Schwerpunkt nach Deutschland und begann dort, ihre eigene musikalische Sprache konsequent weiterzuentwickeln. Als lesbische polnische Künstlerin verbindet sie Herkunft, Identität und Selbstbestimmung zu einer klaren künstlerischen Haltung. Aktuell arbeitet zawada an ihrer ersten EP und bereitet ihre Debüt-Releases vor.
Ausstellung von Mikołaj Sobczak
Mikołaj Sobczak (*1989, Poznań) lebt und arbeitet zwischen Warschau und Düsseldorf. Sobczak arbeitet vor allem mit Malerei und Video, wobei er performative Elemente einbezieht und surreale, collagierte Erzählungen schafft, die die Geschichte mit queeren Aktivisten als zentralen Figuren neu erfinden. Sobczak ist Absolvent der Akademie der Schönen Künste in Warschau, der Kunstakademie Münster und der Rijksakademie in Amsterdam. Seine Ausstellungen fanden statt im Ludwig Forum Aachen, HKW Berlin, Bozar Brüssel, der Kunsthalle Münster, dem MoMA Warschau und der Whitechapel Gallery, London.
