Top 50 Diversity Drivers to Watch in 2021

Die Initiative BeyondGenderAgenda hat in dieser Woche fünfzig Persönlichkeiten ausgezeichnet, die das Potenzial haben, Themen wie Diversity in der deutschen Wirtschaft maßgeblich voranzutreiben. Darunter ist auch der Düsseldorfer Matthias Weber, Vorstand des Völklinger Kreis e.V.

Bild: Top 50 Diversity Drivers 2021
Die Initiative BeyondGenderAgenda hat erstmals die Liste der Top 50 Diversity Drivers veröffentlicht. // Foto: Screenshot/Ausschnitt

Auf der am 10. Februar 2021 erstmals veröffentlichten Liste finden sich die Namen von 50 Persönlichkeiten, von denen die Initiative BeyondGenderAgenda meint, dass sie im kommenden Jahr die Themen Diversity, Equity und Inclusion (DE&I) in der deutschen Wirtschaft maßgeblich vorantreiben werden. In der „Top-50-To-Watch-List“ sind zum Beispiel Dunja Hayali (offen lesbische Journalistin und Moderatorin), Diana Kinnert (offen lesbische CDU-Politikerin, Unternehmerin und Publizistin) und Matthias Weber (Vorstandsvorsitzender des Berufsverband Völklinger Kreis (VK) zu finden.

 

Matthias Weber ist seit einigen Jahren Vorsitzender beim Netzwerk schwuler Führungskräfte und Selbstständiger. Er und sein Team organisieren Veranstaltungsformate wie den DiverseCity-Kongress oder den Max-Spohr-Preis. In zahlreichen Interviews setzt sich Weber für die Sichtbarkeit von LSBTIQ*-Menschen in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft ein. Der VK feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Mit Jahresbeginn 2021 ist der Völklinger Kreis neues Vollmitglied im Dachverband der deutschen Führungskräfteverbände (ULA).

 

Bild: Matthias Weber
Matthias Weber, Vorstandsvorsitzender des Völklinger Kreis e.V., bei der Verleihung des Max-Spohr-Preises 2020 an die Landeshaupstadt Düsseldorf. // Foto: Oliver Erdmann

„Mit unserer Studie German Diversity Monitor haben wir in 2020 festgestellt, dass Diversität in den meisten deutschen Unternehmen leider noch mehr Lippenbekenntnis als Realität ist“, sagt Victoria Wagner, Gründerin und CEO von BeyondGenderAgenda. „Dennoch treffen wir immer wieder auf Personen, die Diversität als Erfolgsfaktor für Unternehmen verstehen und sich entsprechend für divers besetzte Führungsgremien und Chancengerechtigkeit in der deutschen Wirtschaft einsetzen.“ Diesen Diversitäts-Treibern wolle man mit der „Top-50-to-Watch-List“ eine Bühne geben, „so dass sie andere inspirieren und ihren positiven Einfluss noch weiter verstärken können“, so Wagner.


BeyondGenderAgenda (BGA) wurde erst im vergangenen Jahr von der Strategieberaterin Victoria Wagner gegründet. Die Initiative mit Sitz in Düsseldorf hat sich zum Ziel gesetzt, „durch integrale Verankerung von Diversity, Equity & Inclusion (DE&I) in der DNA börsennotierter und mittelständischer Unternehmen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft langfristig zu sichern und auszubauen“, so BGA. „Führungspositionen, insbesondere in Vorständen und Aufsichtsräten, sollten unabhängig von Behinderungen, Geschlecht, kultureller sowie sozialer Herkunft, Alter oder sexueller Orientierung sowie Geschlechtsidentität mit den Personen mit der jeweils besten Eignung besetzt werden, um langfristig die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern“, führt die Initiative weiter aus.

 

Text: Oliver Erdmann | Quelle: BeyondGenderAgenda